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The idea behind it

Mobility and transparency

English

For many years we have discussed the issues of comparability and recognition of qualifications in Europe. Germany has recently introduced a "Recognition Act" which regulates how individuals from within and outside Europe can get their qualifications recognised in Germany. In practice, the procedures are very complex but the aim is clear: Everyone should have the opportunity to find employment that matches their qualifications.

The idea behind the project Bolster up is very pragmatic. Instead of complex procedures of recognition we have tried to find out in how far vocational education across Europe can be designed with similar qualification contents so that a subsequent recognition becomes obsolete. An individual that was trained in the profession of upholsterer or wood mechanic in their respective country and hence has acquired the competences that have been determined by the involved social partners can obtain proof of that (in addition to the existing national certificate) and can thus work in their occupation in any of the countries involved. The European core profiles which exist independent of the respective national VET system (it is the competences acquired that count, not the way in which they have been acquired) provide transparency both for employees and employers.

The project has achieved first steps on the long path to achieving this vision. It is still a long road ahead until it becomes reality but every vision begins with a first step!

 

German

Seit vielen Jahren diskutieren wir in Europa über die Vergleichbarkeit und Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Zum Beispiel gibt es in Deutschland ein "Anerkennungsgesetz", in dem geregelt ist, wie sich Personen aus Drittländern und Europa ihre im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse anerkennen lassen können. In der Praxis ist das Verfahren sehr aufwändig, doch das Ziel ist klar: Jede/r soll die Möglichkeit haben, einen Arbeitsplatz zu finden, der seinen Qualifikationen entspricht.

Die Idee hinter dem Projekt Bolster UP ist sehr pragmatisch. Anstelle des schwierigen Prozesses der Anerkennung versucht man herauszufinden, ob sich nicht schon die Ausbildung mit länderübergreifenden gemeinsamen Inhalten so gestalten läßt, dass spätere Anerkennung überflüssig ist. Wer in seinem Land ausgebildet wurde und dadurch über die in einem Europäischen Berufsprofil Polsterer oder Holzmechaniker gemeinsam von den Sozialpartnern und Bildungsverantwortlichen freiwillig festgelegten Kompetenzen verfügt, erhält darüber einen Bescheinigung (zusätzlich zu seinem gewohnten, nationalen Zeugnis) und kann in jedem beteiligten Land entsprechend dieser Qualifikation arbeiten. Durch die länderübergreifende, gemeinsame Ausbildung, die unabhängig von dem nationalen Bildungssystem der Länder erfolgen kann ( es kommt auf die vermittelten Kompetenzen an, nicht darauf, in welchem System sie vermittelt wurden), ist Transparenz für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber gegeben. 

Zur Verwirklichung dieser Vision wurden im Projekt die ersten Schritte getan. Bis zur Umsetzung in "gelebtes Leben" ist noch ein weiter Weg. Doch jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt!

 

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